Feuerwehr Himmelkron

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brandübungscontainer zu Gast bei der Feuerwehr Himmelkron

HIMMELKRON - Am Freitag, den 8. April und Samstag, den 9. April 2011 wurde der letzte Schritt der Beschaffung von Wärmebildkameras im Landkreis Kulmbach vollzogen.

Bei der Feuerwehr Himmelkron trafen sich die Führungskräfte und Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren, die eine Wärmebildkamera in Betrieb nehmen konnten, um unter Anleitung von professionellen Ausbildern des Handelsforum Würzburg die Handhabung dieser zu üben. Auch Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein und Kreisbrandmeister Rainer Bär nahmen an der Veranstaltung teil.

Zunächst wurden die Teilnehmer in einem theoretischen Unterricht in die Grundbegriffe, die Taktik und die Gefahren im Umgang mit der Kamera eingewiesen. Anschließend stand ein Brandübungscontainer zur Verfügung, in dem die Atemschutzgeräteträger das in der Theorie gelernte sogleich in die Praxis umsetzen konnten. Die gasbefeuerte Anlage kann Temperaturen von 600°C und Rauch erzeugen. In den Brandraum musste mit Atemschutz, Strahlrohr und Wärmebildkamera vorgegangen werden. Neben der Brandbekämpfung mit dem Hohlstrahlrohr in Verbindung mit der Wärmebildkamera stand auch die Glutnestsuche und die Personensuche in verrauchten Räumen auf dem Programm. Vor allem hier erwies sich die Suche mit der Wärmebildkamera als entscheidender Vorteil gegenüber der herkömmlichen Vorgehensweise.

Insgesamt konnten an beiden Tagen 36 Kameraden aus 13 Feuerwehren ausgebildet werden. Für die Verpflegung kam das Landratsamt auf. Die Logistik, vor allem der Transport der Atemschutzgeräte aus der Atemschutzübungsanlage Kulmbach, übernahmen die Kameraden des ABC-Zuges. Einen herzlichen Dank auch an die Mitglieder der Atemschutzwerkstatt in Kulmbach, die für die Prüfung der insgesamt 36 Geräte ihre Freizeit opferten.

Am Ende der beiden Ausbildungstage gaben die Teilnehmer durchweg positive Rückmeldungen und Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein wird sich um eine Wiederholung dieser Veranstaltung bemühen, um weitere Feuerwehrangehörige im Landkreis zu schulen.