LKW-Brand am Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach
Zu einem LKW-Brand am Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach wurde die Feuerwehr Himmelkron gemeinsam mit weiteren Wehren aus dem Landkreis Kulmbach und Bayreuth alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wies eine schwarze Rauchwolke den Weg zum Einsatzort. Bei der Ankunft ergab sich folgendes Bild.
Das Führerhaus eines mit Frischwaren beladenen LKW stand in Vollbrand. Die Flammen griffen auf den Laderaum über und zerstörten die Ladung. Außerdem entstand vom LKW ausgehend ein Flächenbrand an der naheliegenden Böschung.
Mit Schaum konnte unter schwerem Atemschutz das Führerhaus schnell abgelöscht werden. Der Laderaum wurde geöffnet und ebenfalls mit Schaum abgelöscht. Zeitgleich wurde der Flächenbrand von einem Tanklöschfahrzeug 24/50 aus bekämpft. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Die Überleitung von der A70 zur A9 war über mehrere Stunden hinweg total gesperrt.
Presseberichte:
Lastwagenbrand sorgt für Verkehrsbehinderungen
A70/A9/BAD BERNECK, LKR. BAYREUTH. Für Verkehrsbehinderungen rund um das Autobahndreieck Bayreuth-Kulmbach sorgte am Nachmittag des Ostermontages ein Lastwagenbrand auf der Autobahn A70.
Der 25-jährige Fahrer des mit Gemüse beladenen 12-Tonners fuhr gegen 14.15 Uhr auf der A70 von Schweinfurt in Richtung Berlin. Direkt am Autobahndreieck, auf der Brücke über die A9, bemerkte er plötzlich Brandgeruch. Geistesgegenwärtig stoppte der junge Mann aus dem Landkreis Kitzingen sein Fahrzeug auf der Autobahn. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits erste Flammen aus dem Motorraum unter dem Führerhaus. Der Fahrer konnte seinen Brummi unverletzt verlassen. Aufgrund der trockenen Witterung geriet auch ein Teil der Autobahnböschung in Brand und die enorme Rauchentwicklung und herabfallende Teile beeinträchtigten auch den Verkehr auf der darunter liegenden A9. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Außerdem waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes vor Ort. Ein Abschleppunternehmen barg den komplett ausgebrannten Lastwagen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 80.000 Euro.