Feuerwehr Himmelkron

 

 

 

 

 

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Kaminbrand in einem Haus in der Bernecker Straße.

Beim Eintreffen der Feuerwehren Himmelkron, Lanzendorf und Gössenreuth an der Einsatzstelle drang schwarzer Rauch aus dem Kamin. Kurz danach hörte es auf zu rauchen. Der Einsatzleiter veranlasste sofort die Benachrichtigung eines Kaminkehrers. Der Schlot wurde auf allen Stockwerken kontrolliert und durch Trupps mit Kübelspritzen abgesichert. Die sofort aus Kulmbach angeforderte Wärmebildkamera traf nach 45 Minuten ein. Mit ihr wurde das Mauerwerk um den Kamin herum überprüft und erhöhte Temperaturen (50-80°C) festgestellt. Eine genauere Erkundung ergab an manchen Stellen eine Temparatur von über 150°C. Nachdem mehrere Kaminkehrer von der Polizei nicht erreicht werden konnten, wurde zusätzlich die Drehleiter Kulmbach alarmiert, die über ein Kaminkehrerwerkzeug verfügt. Kurz vor Eintreffen dieser meldete sich auch der stellvertretende Kaminkehrer an der Einsatzstelle, wodurch die Kameraden aus Kulmbach die Anfahrt abbrechen konnten. Der Kaminkehrer erkundete gemeinsam mit dem Einsatzleiter die Wohnung und reinigte anschließend den Kamin. Die Feuerwehr stellte Mulden zur Verfügung, um die Glut aus dem Kamin aufzufangen. Mit Wasser aus dem Schnellangriff wurde die Glut außerhalb des Hauses abgelöscht. Mehrere verdeckte Deckel im Kamin konnten mit der Wärmebildkamera ausfindig gemacht und durch den Kaminkehrer geöffnet werden. Eine Messung im Kamin ergab eine Temperatur von über 500°C. Eine Brandwache mit Wärmebildkamera ausgerüstet kontrollierte noch bis 18:30 Uhr den Kamin. Die letzte Kontrolle wurde um 21:30 Uhr durchgeführt. Der Kamin hatte sich merklich abgekühlt, das Mauerwerk hatte trotzdem noch eine Temperatur von über 40°C. Der Hausbesitzer hatte Glück im Unglück, da bei einer weiteren Erhitzung des Mauerwerkes die Decken hätten geöffnet werden müssen.